Ein Kleinod aus dem Lande Bachs in Bremen:Die Silbermann-Orgel im St. Petri-Dom In der Westkrypta des St. Petri-Domes steht heute eine kleine Orgel von Gottfried Silbermann, einem ZeitgenossenJohann Sebastian Bachs aus Sachsen. Der Erbauer dieser Orgel wurde 1683 in Frauenstein (Sachsen) geboren und starb 1753 in Dresden. Er entstammte einer berühmten Orgel- und Klavierbauerfamilie, er war der Bruder und Schüler von Andreas Silbermann, der sich kurz nach 1700 als Orgelbaumeister in Straßburg niedergelassen hatte. Das hier beschriebene Instrument wurde im Jahre 1939 auf Veranlassung des früheren Domkantors Richard Liesche gekauft. Schon im Jahr der Anschaffung sprach man in Bremen bei den "Freunden der Kirchenmusik am Dom" von einem Kleinod.
Diese Silbermann-Orgel (mehr) wurde vermutlich im
Winter 1732/33 gebaut. 1734 hat sie bereits in der alten Dorfkirche in Etzdorf
(Sachsen) gestanden. 1838 erwarb die Gemeinde Wallroda bei Radeberg / Sachsen
das kleine Instrument. 1902 kam es in Privatbesitz und 1939 nach Bremen.
Eine CD mit Musik gespielt auf der Silbermann-Orgel des Bremer Doms ist erschienen unter dem Titel: "Konzert auf der Silbermann-Orgel, Wolfgang Baumgratz spielt Werke von J.S.Bach". Die Platte ist veröffentlicht worden unter der Nummer DSC 2012 bei der "Discant-Musikproduktion Hilger Kespohl", Fünfhausenstr. 26a, 32257 Bünde (Telefon: 05223-130800 / Fax: 05223-130801). Diese Compact-Disc kann dort bestellt werden (Preis ca. 17,50).
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